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28. Mai 2019
Die Forderungsüberprüfung durch Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen steht immer im Spannungsfeld von Aufwand und Nutzen. Oft ist ein pragmatischer Umgang mit unzulässigen Inkassokosten oder verjährten Zinsen geboten. Andererseits ist die Forderungsüberprüfung und die Abwehr unberechtigter Forderung oder Kosten und Zinsen auch ein wichtiger Aspekt des Verbraucherschutzes. Im Einzelfall kann di ...
Forderungsüberprüfung und Inkasso (ausgebucht)
Was
Die Forderungsüberprüfung durch Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen steht immer im Spannungsfeld von Aufwand und Nutzen. Oft ist ein pragmatischer Umgang mit unzulässigen Inkassokosten oder verjährten Zinsen geboten. Andererseits ist die Forderungsüberprüfung und die Abwehr unberechtigter Forderung oder Kosten und Zinsen auch ein wichtiger Aspekt des Verbraucherschutzes. Im Einzelfall kann die Forderungsüberprüfung ein Entschuldungsverfahren überflüssig machen oder zumindest erheblich erleichtern. Häufig können rechtliche Zweifel an einer Forderung auch Argument in Verhandlungen sein. Einmal anerkannte bzw. im Insolvenzverfahren festgestellte Forderungen lassen sich kaum noch korrigieren. Das Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken vom 08.10.2013 will Verbraucher zum einen vor überhöhten Abmahngebühren bei Urheberrechtsverletzungen schützen. Bei der Forderungsbeitreibung durch Inkassounternehmen soll das Gesetz für mehr Transparenz sorgen. Künftig muss aus der Rechnung klar hervorgehen, für wen ein Inkassounternehmen arbeitet, warum es einen bestimmten Betrag einfordert und wie sich die Inkassokosten berechnen. Die Veranstaltung liefert ein Schema für die Überprüfung der wirksamen Entstehung von Forderungen, des rückwirkenden Wegfalls von Forderungen, des Erlöschens von Forderungen, Möglicher Einreden gegenüber Forderungen, Rechtmäßigkeit und zulässige Höhe von Inkassorechnungen In der Veranstaltung werden typische Fallkonstellationen bearbeitet; es werden Tipps für Strategien gegenüber Gläubigern und für die Insolvenzantragsstellung gegeben.
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RA Frank Lackmann und RA Hans-Peter Ehlen (Mitglied des AK InkassoWatch)
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Die Veranstaltung richtet sich an Schuldner- und Insolvenzberatungskräfte und andere Beratungskräfte in der sozialen Arbeit.
Wo
Arbeitnehmerkammer, Bürgerstr. 1, 28195 Bremen
Wann
28.05.2019 von 9.15 Uhr bis 16.15Uhr
Kosten
Mitglieder 120 Euro/ Nichtmitglieder 168 Euro
Hinweis
Bitte folgende Gesetzestexte mitbringen: BGB, ZPO
25. Juni 2019
Das Thema Schulden(regulierung) und Krankenkassenbeiträge erhält zunehmend Bedeutung in der Beratung von Überschuldeten. Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über die Probleme beim Umgang mit der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung zu geben. Dies gilt insbesondere auch für den Fall, dass die gesetzliche oder private Krankenversicherung Forderungen gegen den Schuldner hat, al ...
Die gesetzliche und private Krankenversicherung in der Schuldnerberatung
Was
Das Thema Schulden(regulierung) und Krankenkassenbeiträge erhält zunehmend Bedeutung in der Beratung von Überschuldeten. Ziel der Veranstaltung ist es, einen Überblick über die Probleme beim Umgang mit der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung zu geben. Dies gilt insbesondere auch für den Fall, dass die gesetzliche oder private Krankenversicherung Forderungen gegen den Schuldner hat, also Gläubigerin ist. Nicht selten sind gerade ältere Menschen kaum noch in der Lage, die Versicherungsbeiträge einer privaten Krankenversicherung zu zahlen. In Bezug auf Schuldenberatung werden folgende Themen bearbeitet: Die Begründung der Mitgliedschaft in der GKV und PKV Familienversicherung, freiwillige Versicherung in der GKV, Krankenversicherung der Rentner Wechselmöglichkeiten von der PKV in die GKV Regulierung der Rückstände von Beiträgen in der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung Umgang der Versicherungen mit Beitragsrückständen Beitragsrückstände der Krankenversicherer vor Eröffnung des InSo-Verfahrens sowie Krankenversicherungsbeiträge im InSo ?Verfahren
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RA Frank Lackman (FSB)
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Die Veranstaltung richtet sich an Schuldner- und Insolvenzberatungskräfte und andere Beratungskräfte in der sozialen Arbeit
Wo
DPWV, Außer der Schleifmühle 55-61, 28203 Bremen
Wann
25.06.2019 9.15 bis 16.15 Uhr
Kosten
Mitglieder 120 Euro / Nichtmitglieder 168 Euro
Hinweis
05. September 2019
Referenten: Rechtsanwalt Hans Peter Ehlen - Rückblick auf 27 Jahre FSB und aktuelle Informationen zum Arbeitskreis InkassoWatch Prof. Ulf Groth, Hochschule Neubrandenburg - Die Zukunft der Schuldnerberatung Prof. Dr. Andreas Rein oder Prof. Dr. Hans Ebli, Hochschule Ludwigshafen am Rhein - Forschungsbericht Projekt "Fachlichkeit in der Schuldnerberatung - Theoretisch fundierte Reflexionen zentr ...
20. Jahresfachtagung des FSB
Was
Referenten: Rechtsanwalt Hans Peter Ehlen - Rückblick auf 27 Jahre FSB und aktuelle Informationen zum Arbeitskreis InkassoWatch Prof. Ulf Groth, Hochschule Neubrandenburg - Die Zukunft der Schuldnerberatung Prof. Dr. Andreas Rein oder Prof. Dr. Hans Ebli, Hochschule Ludwigshafen am Rhein - Forschungsbericht Projekt "Fachlichkeit in der Schuldnerberatung - Theoretisch fundierte Reflexionen zentraler Begriffe von Fachlichkeit im Arbeitsfeld" Prof. Dr. Claus Richter - Aktuelles zum SGB II/ SGB XII Prof. Dr. Hugo Grote, Hochschule Koblenz - 20 Jahre Insolvenzrecht Ass. Jur. Ulrich Jäger, Seghorn Inkasso Rechtsanwalt Kai Henning - Aktuelle Rechtsprechung und Entwicklung zum Insolvenzrecht Bürgerbewegung Finanzwende
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Die Veranstaltung richtet sich an Schuldner- und Insolvenzberatungskräfte und andere Beratungskräfte in der sozialen Arbeit
Wo
Steigenberger Hotel Bremen, Am Weser-Terminal 6 28217 Bremen
Wann
05.09.2019 - 06.09.2019
Kosten
Mitglieder FSB: 250 Euro, Nichtmitglieder: 330 Euro
Hinweis
22. Oktober 2019
Ein wichtiger Bestandteil der Schuldner- und Insolvenzberatung ist die Außenvertretung des Schuldners gegenüber Dritten. Gläubigerverhandlungen werden tagtäglich geführt. Sich als Beratende/r auf diesem Terrain sicher bewegen zu können, ist ein wichtiger Baustein qualifizierter und kompetenter Beratung. Themen wie - schriftliche, telefonische, persönliche Verhandlungen ? was ist zu beachten? - ...
Verhandlungen mit Gläubigern in der Schuldner- und Insolvenzberatung
Was
Ein wichtiger Bestandteil der Schuldner- und Insolvenzberatung ist die Außenvertretung des Schuldners gegenüber Dritten. Gläubigerverhandlungen werden tagtäglich geführt. Sich als Beratende/r auf diesem Terrain sicher bewegen zu können, ist ein wichtiger Baustein qualifizierter und kompetenter Beratung. Themen wie - schriftliche, telefonische, persönliche Verhandlungen ? was ist zu beachten? - Verhandlungsstrategien und die Analyse von Verhandlungssituationen - Verhandlungsgrundätze in der Beratungspraxis - notwendige und tragfähige Inhalte schriftlicher Vergleichsverhandlungen sollen in dem Seminar praxisnah und teilnehmerorientiert bearbeitet werden. Das Seminar richtet sich in erster Linie an Kolleginnen und Kollegen mit weniger Berufserfahrung, die noch am Anfang Ihrer Tätigkeit als Schuldner- und InsolvenzberaterIn stehen. Aber auch erfahrenere KollegInnen können sicherlich viele neue Impulse für die Beratung mitnehmen. Die Referentin Marion Kemper ist Dipl.-Sozialarbeiterin und langjährig erfahrene Schuldenrberaterin. Frau Kemper ist Mitglied im Arbeitskreis InsO der AG SBV. Eingereichte Fragestellungen können berücksichtigt werden, wenn sie bis 14 Tage vor der Veranstaltung eingereicht werden.
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Marion Kemper, Dipl.-Sozialarbeiterin und langjährig erfahrene Schuldenrberaterin
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Die Veranstaltung richtet sich an Schuldner- und Insolvenzberatungskräfte und andere Beratungskräfte in der sozialen Arbeit.
Wo
DPWV, Außer der Schleifmühle 55-61, 28203 Bremen
Wann
22.10.2019 von 9:15 Uhr bis 16:15 Uhr
Kosten
Mitglieder 120 Euro/ Nichtmitglieder 168 Euro
Hinweis
25. November 2019
Unterhaltsrechtliche Fragestellungen spielen in vielen Fallkonstellationen im Rahmen der Beratung überschuldeter Verbraucher/Innen eine Rolle. Die Geltendmachung von Unterhalt führt zur Vermeidung der Inanspruchnahme von Unterhaltsvorschuss und Sozialleistungsträgern. Im Beratungsalltag müssen Berater/Innen Unterhaltstatbestände und Grundsätze des Unterhaltsrechts kennen und benötigen tiefer gehen ...
Unterhaltsrecht in der Schuldner- und Insolvenzberatung
Was
Unterhaltsrechtliche Fragestellungen spielen in vielen Fallkonstellationen im Rahmen der Beratung überschuldeter Verbraucher/Innen eine Rolle. Die Geltendmachung von Unterhalt führt zur Vermeidung der Inanspruchnahme von Unterhaltsvorschuss und Sozialleistungsträgern. Im Beratungsalltag müssen Berater/Innen Unterhaltstatbestände und Grundsätze des Unterhaltsrechts kennen und benötigen tiefer gehende Kenntnisse in Bezug auf die Überschuldungssituation und das Insolvenzverfahren. Die Veranstaltung liefert - Eine Einführung in Unterhaltstatbestände und Grundsätze des Unterhaltsrechts - Informationen über Überschuldung im Unterhaltsrecht - Informationen über die unterhaltsrechtliche Behandlung von Verbindlichkeiten - Informationen zur Mangelfallberechnung - Hinweise zu den Obliegenheiten im Unterhaltsrecht - Informationen zu Pfändungen in den Vorrechtsbereich In der Veranstaltung werden die in der Beratungspraxis typischen Fallkonstellationen bearbeitet. Eigene Fallbeispiele können gerne eingebunden werden, wenn sie bis spätestens drei Wochen vor der Veranstaltung eingereicht werden.
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Katja Immel, Rechtsanwältin und Schuldnerberaterin
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Die Veranstaltung richtet sich an Schuldner- und Insolvenzberatungskräfte und andere Beratungskräfte in der sozialen Arbeit.
Wo
DPWV, Außer der Schleifmühle 55-61, 28203 Bremen
Wann
25.11.2019 von 9:15 bis 16:15 Uhr
Kosten
Mitglieder 120 Euro/ Nichtmitglieder 168 Euro
Hinweis
Bitte ZPO und BGB mitbringen
17. Dezember 2019
Das Verbraucherinsolvenzverfahren ist in der Schuldnerberatung von großer Bedeutung. Als Instrument der fachlichen Beratung stellt das Verbraucherinsolvenzverfahren eine Möglichkeit der Entschuldung dar. Die Rechtsmaterie ist kompliziert und gerade Berufsanfänger_Innen fühlen sich anfangs überfordert. Das Ziel des Seminars ist es, Ängste gegenüber dem Verfahren und der diesbezüglichen Beratung abz ...
Einführungskurs Verbraucherinsolvenzverfahren
Was
Das Verbraucherinsolvenzverfahren ist in der Schuldnerberatung von großer Bedeutung. Als Instrument der fachlichen Beratung stellt das Verbraucherinsolvenzverfahren eine Möglichkeit der Entschuldung dar. Die Rechtsmaterie ist kompliziert und gerade Berufsanfänger_Innen fühlen sich anfangs überfordert. Das Ziel des Seminars ist es, Ängste gegenüber dem Verfahren und der diesbezüglichen Beratung abzubauen und den Teilnehmenden erste Grundkenntnisse des Verfahrens zu vermitteln und somit die Sicherheit im Beratungsalltag zu fördern. Darauf aufbauend bietet das Fachzentrum Schuldnerberatung auch Vertiefungsveranstaltungen an. Behandelt wird der Ablauf des Verbraucherinsolvenzverfahrens und des Verfahrens zur Erlangung der Restschuldbefreiung sowie die Besonderheiten der Verfahrenskostenstundung. Das Seminar richtet sich insbesondere an Beraterinnen und Berater, die am Anfang ihrer beruflichen Tätigkeit als Schuldnerberater_in stehen. Eingebunden werden außerdem einzelne aktuelle Praxisprobleme. Inhalte " Ablauf des Verbraucherinsolvenzverfahrens und des Verfahrens zur Erlangung der Restschuldbefreiung " Persönliche Beratung und Bescheinigung nach § 305 I Nr. 1 InsO " Verfahrenskostenstundung " Restschuldbefreiung und ausgenommene Forderungen auch § 302 InsO " Obliegenheiten und Pflichten des Schuldners im Verfahren " Versagung der Restschuldbefreiung " Verkürzung der Verfahrensdauer " Aufgaben des Insolvenzgerichts und des Insolvenzverwalters " Aktuelle Entwicklungen und Rechtsprechung
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RA Frank Lackmann (FSB)
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Wo
DPWV, Außer der Schleifmühle 55-61, 28203 Bremen
Wann
17.+18.12.2019 von 9 Uhr bis 16 Uhr
Kosten
Mitglieder 230 Euro/ Nichtmitglieder 330 Euro
Hinweis
Bitte bringen Sie eine aktuelle Ausgabe der InsO und der ZPO mit
Adresse
Fachzentrum Schuldenberatung im Lande Bremen e.V. (FSB)

Außer der Schleifmühle 53
28203 Bremen

Tel.: 0421 - 168 168
Fax: 0421 - 168 169

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Dienstag,
18. Juni 2019
9.15 bis 14.00 Uhr
in der Arbeitnehmerkammer